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	<title>pottwort &#8211; Agentur Markus Mizgalski</title>
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	<description>Texte rund um Technik, Food &#38; BBQ</description>
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	<title>pottwort &#8211; Agentur Markus Mizgalski</title>
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		<title>Smartmate: Die Kühlkette immer im Blick</title>
		<link>https://pottwort.de/smartmate-die-kuehlkette-immer-im-blick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2022 08:49:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine unterbrechungsfreie Kühlkette ist im gewerblichen Umgang mit Lebensmitteln ein zentrales Element der Hygiene. Der Kunde/Gast verlässt sich &#8211; so soll es sein &#8211; in aller Regel darauf, dass der Händler, der Gastronom oder der Caterer hier seine Hausaufgaben gemacht und seine Kühlung im Blick hat. Lebensmittelkontrolleure allerdings nehmen genau das nicht als selbstverständlich gegeben hin. Hier kommt Smartmate von</p>
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<p>Eine unterbrechungsfreie Kühlkette ist im gewerblichen Umgang mit Lebensmitteln ein zentrales Element der Hygiene. Der Kunde/Gast verlässt sich &#8211; so soll es sein &#8211; in aller Regel darauf, dass der Händler, der Gastronom oder der  Caterer hier seine Hausaufgaben gemacht und seine Kühlung im Blick hat. Lebensmittelkontrolleure allerdings nehmen genau das nicht als selbstverständlich gegeben hin. Hier kommt <a href="https://www.smartmatebytingstad.de/de/home/">Smartmate von Tingstad</a> ins Spiel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Smartmate bietet Echtzeitkontrolle mit Logging</h2>



<p>Klassiche Temperaturlogger kennt man hinlänglich. Die können längts auch per Bluetooth und App ausgelesen werden. Damit kann man zwar zu einem Zeitpunkt X nachvollziehen, ob in der Kühltruhe, dem Kühlhaus oder auch dem Kühlanhänger die Kühlkette unterbrochen war. Aber das Konzept ermöglich keine Echtzeitkontrolle aus der Distanz. Das wiederum kann das Smartmate-System, das im Prinzip aus drei Komponenten besteht: Thermometern/Temperturfühlern, einem Funk-Gateway und einem Cloudservice, über den auch die App auf die Geräte zugreift. Das Gateway besitz eine integrierte SIM-Karte und kann praktisch von überall die Daten der angeschlossenen Thermometer in die Cloud funken. Der Nachteil: Damit das klappt, muss das Gateway mit Strom versorgt werden. Der Vorteil: Das funktioniert mittels USB-Netzteil. Wie ich testen konnte, ist aber auch der mobile Einsdatz kein Problem. Das Gateway kann auch über einen USB-Anschluss im Fahrzeug oder wahlweise auch per Powerbank z.B. in der Deichselbox eines Kühlanhängers betrieben werden. Wichtig ist, dass die Abstände zwischen dem Gerät und den Temperatusensoren nicht viel größer als 20 Meter werden. Auch mehrere Türen oder Zwischendecken machen den Einsatz eines optionalen Repeaters nötig. Die Sensoren arbeiten übrigens mit Batterien, die alle zwei bis vier Jahr gewechselt werden müssen. Ein entsprechendes &#8222;Wartungs-Set&#8220; bietet der Hersteller an, es geht aber auch mit einem kleinen Schraubendreher.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="771" src="https://i0.wp.com/pottwort.de/wp-content/uploads/2022/10/batterie.jpg?resize=1024%2C771&#038;ssl=1" alt="Der geöfnete Temperatursensor nit Blick auf die Batterie." class="wp-image-576" srcset="https://i0.wp.com/pottwort.de/wp-content/uploads/2022/10/batterie-scaled.jpg?resize=1024%2C771&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/pottwort.de/wp-content/uploads/2022/10/batterie-scaled.jpg?resize=300%2C226&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/pottwort.de/wp-content/uploads/2022/10/batterie-scaled.jpg?resize=768%2C578&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/pottwort.de/wp-content/uploads/2022/10/batterie-scaled.jpg?resize=1536%2C1157&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/pottwort.de/wp-content/uploads/2022/10/batterie-scaled.jpg?resize=2048%2C1542&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/pottwort.de/wp-content/uploads/2022/10/batterie-scaled.jpg?resize=800%2C602&amp;ssl=1 800w, https://i0.wp.com/pottwort.de/wp-content/uploads/2022/10/batterie-scaled.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption>Die Batterie im Temperatursensor ist ohne Probleme wechselbar</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Keine Installation nötig</h2>



<p>Für nicht so technikaffine Menschen hat das System von Smartmate den immensen Vorteil, dass es &#8222;out of the box&#8220; funktionert, weil man es vorkonfiguriert und mit angelernten Sensoren bekommt. Man installiert die App und legt die Sensoren in die Kühl- oder Gefrierschränke,  in Kühlhäuser oder auch Kühlboxen.  Und dann kann man nach kurzer Zeit von überall die Ist-Temperatur kontrollieren. In der Cloud wird jede Stunde ein Temperaturwert abgespeichert, der zwei Jahre lang als Temperatur-Protokoll abgferufen werden kann. Allerdings loggen die Temperatursensoren selbst nicht. Gibt es keine Verbindung zum Smartmate-Server, gibt es auch keine Messwertspeicherung. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="1024" height="589" src="https://i0.wp.com/pottwort.de/wp-content/uploads/2022/10/Grafik.png?resize=1024%2C589&#038;ssl=1" alt="Ein Verlaufsgrafik über einige Tage, die den Temperaturverlauf zeigt." class="wp-image-578" srcset="https://i0.wp.com/pottwort.de/wp-content/uploads/2022/10/Grafik.png?resize=1024%2C589&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/pottwort.de/wp-content/uploads/2022/10/Grafik.png?resize=300%2C173&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/pottwort.de/wp-content/uploads/2022/10/Grafik.png?resize=768%2C442&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/pottwort.de/wp-content/uploads/2022/10/Grafik.png?resize=1536%2C884&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/pottwort.de/wp-content/uploads/2022/10/Grafik.png?resize=800%2C460&amp;ssl=1 800w, https://i0.wp.com/pottwort.de/wp-content/uploads/2022/10/Grafik.png?w=1696&amp;ssl=1 1696w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption>Die Berichte können zwei Jahre lang aus der Cloud aberufen werden</figcaption></figure>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Mich hat am Smartmate vor allem die sofortige Einsatzbereitschaft beeindruckt. Auch, wenn ich persönlich ja ein Technik-Nerd bin, so muss man sich ja trotzdem nicht unnötig mit Installation und Kopplung von Geräten herumärgern. Als ehemaliger Caterer weiß ich ja auch, dass man hier wahrlch genug anderes zu tun hat. </p><cite>Markus Mizgalski</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Alarmfunktion zum Schutz teurer Ware</h2>



<p>Die Echtzeitüberwachung hat den immensen Vorteil, dass man auch in Echtzeit alarmiert werden kann, sobald eine Kühleichrichtung bei der Temperatur einen beliebig festlegbaren Schwellenwert überschreitet.  Im besten Fall kann man dann reagieren, bevor die Kühlkette derart unterbrochen ist, dass es zu teuren Warenverlusten kommt. In dem Kontext ist das Ganze übrigens auch für private Nutzer spannend. Wer zum Beispiel einen Reifeschrank mit einigen teuren Stücken Fleisch sein Eigen nennt, kann mit Smartmate neben der Temperatur auch die Feuchte im Blick behalten. Selbst dann, wenn man im Urlaub weilt. Ob man den anschließend unterbricht oder sich auf die Nachbarn verlässt, ist eine andere Geschichte&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Preisgestaltung bei Smartmate</h2>



<p>Das Smartmate-System ist ein Abo-Modell. Es geht los ab 49,95 Euro pro Monat. Dafür bekommt man das Gateway, einen Sensor und den Cloudservice. Weitere Sensoren kosten jeweils 9 Euro/Monat, wobei es keine Rolle spielt, ob Kühl- oder Gefrierschranksensor. Ab sechs Sensoren gibt es &#8222;Mengenrabatt&#8220;; dann bezahlt man 99,95 Euro. Es gibt noch weitere Staffelungen für 12 oder 18 Sensoren. Man kann das teuer finden oder auch nicht. Gemessen an den Werten, die in mancher Kühlung lagern, ist so ein Abo trotzdem allemal eine Überlegung wert. Zumal ja im Ernstfall mit schlechtem Ausgang auch noch der Zeit- und Logistikaufwand für Entsorgung und Wiederbeschaffung kalkuliert werden muss. Und auch eine fehlende Temperatur-Dokumentation beschert einem eine Menge unnötigen Stress, wenn man eigentlich nachweisen können möchte, dass die Übelkeit eines Gastes nicht vom verdorbenen Essen, sondern von den drei begleitenden Flaschen Wein kommt. In dem Zusammenhang bietet die Smartmate-App für weitere 49,95 Euro/Monat ein komplettes HACCP-Mangement-Tool, mit dem sich Kontroll-Aufgaben erstellen und auch protokollieren lassen.   </p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit   </h2>



<p>Smartmate ist ein cleveres System zur Eigenkontrolle von Temperaturen. Vor allem, weil es einfach sofort einsatbereit ist und eben auch neben dem Logging ein Echtzeit-Monitoring bietet. Wer das Ganze mobil nutzt, muss sich allerdings um eine eine adäquate Stromversorgung kümmern, die auch dann noch funktioniert, wenn die Zündung des Fahrzeugs ausgeschgaltet ist. Macht man das, schläft man allerdings auch vor Events sehr beruhigt ein. </p>
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		<title>IFA 2022: Eine Materialschlacht</title>
		<link>https://pottwort.de/ifa-2022-die-materialschlacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Sep 2022 05:46:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>IFA 2022: Endlich wieder eine Tech-Messe in großem Stil und in halbwegs heimatlichen Gefilden (Ich werde in diesem Leben wahrscheinlich nicht mehr davon loskommen, mit Berlin immer ein wenig zu fremdeln). Noch mehr als auf mich scheint allerdings dieses &#8222;endlich wieder&#8220; auf so manchen Aussteller zuzutreffen. Größe zählt auf der IFA 2022 Zunächst fällt auf, dass die Home Appliances, wie</p>
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<p>IFA 2022: Endlich wieder eine Tech-Messe in großem Stil und in halbwegs heimatlichen Gefilden (Ich werde in diesem Leben wahrscheinlich nicht mehr davon loskommen, mit Berlin immer ein wenig zu fremdeln). Noch mehr als auf mich scheint allerdings dieses &#8222;endlich wieder&#8220; auf so manchen Aussteller zuzutreffen. </p>



<h2 class="wp-block-heading"> Größe zählt auf der IFA 2022</h2>



<p>Zunächst fällt auf, dass die Home Appliances, wie Weiße Ware auf Neudeutsch heißt, gefühlt den Löwenanteil der auf der iFA 2022 gezeigten Produkte ausmachen. Klassische Unterhaltungselektronik, heute ja auch eher durch Flachbildfernseher, Soundbars und Multiroom-Systeme repräsentiert, findet statt, ist aber längts nicht mehr so präsent wie Kühlschränke &amp; Co. Die Ausnahmen bilden hier vielleicht noch LG und Panasonic, die jeweils eine komplette Halle nutzen, um ihr Produktportfolio vorzustellen. Überhaupt gilt für die Großen in der Branche: Size matters (Größe zählt). Bosch und Siemens teilen sich das untere Geschoss der Halle 1.  Die ist riesig, was dazu führt, dass die rund 100 bis 150 Zuschauer des Auftritts der Back-Influencerin Sally vielleicht gerade mal ein Achtel der Standfläche mit Beschlag belegen. Auch bei Liebherr wird man das Gefühl nicht los, dass der Stand durchaus für deren Baufahrzeuge ausreichen würde, obwohl es hier natürlich nur ums Kühlen und Gefrieren geht. Man kann sich vorstellen, dass ein solcher Stand dann mit großzügigen Laufwegen und ausladenden Präsentationselementen glänzt. Das begegnet dem geneigten Besucher auch bei AEG oder Miele. Nicht kleckern, klotzen heißt es hier durch die Bank. Es ist kaum möglich, zu beurteilen, ob die Auftragsbücher am Ende des Tages diese Gigantomanie rechtfertigen oder manches Unternehmen nach Corona einfach ein deutliches Lebenszeichen setzen will. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Meer aus Versalien und Wortneubildungen</h2>



<p>So oder so ist das Ganze für den IFA 2022-Besucher eine Art audiovisueller Overkill. Wortkonstrukte direkt aus der Marketinghölle wie ThinQ, 4D Wash System und unzählige andere würden vielleicht für sich genommen sogar neugierig machen. Aber in der Häufung und Penetranz sind sie vor allem verwirrend und nervig. Zumal man schnell den Überblick verliert, welche dieser hippen Begriffe zu welchem Gerät respektive Unternehmen gehören. </p>



<h2 class="wp-block-heading">IFA 2022: Wer soll das eigentlich alles kaufen?</h2>



<p>Was noch auffällt, ist eine schier unglaubliche Redundanz der ausgestellten Produkte. Gefühlt gibt es 1.000 Akkusauger von 50 verschiedenen Anbietern, bei Herden sieht es kaum anders aus. Eine komplette Halle ist voll mit Anbietern von Luftreinigern und -befeuchtern. Klar ist die IFA eine globale Messe, Aber trotzdem fragt man sich, wo die ganzen Kunden herkommen sollen. Zumal viele Hersteller ja auch den werblichen Fokus auf Ökologie und Nachhaltigkeit legen, mit ihren Produkten aber womöglich eigentlich verfrühte Substitutionskäufe provozieren. Dass sich inzwischen so mancher jedes Jahr einen neuen Fernseher gönnt, mag Panasonic &amp; Co. freuen, ist aber nicht unbedingt nachhaltig. Immerhin hat aber die Giveaway-Kultur deutlich nachgelassen. Die Zeiten, in denen Besucher tütenbepackt mit Prospekten, Kugelschreibern oder Aufblasbällen aus der Messe kamen, scheinen vorbei zu sein. Auch ein Beitrag zur Müllvermeidung. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Smarthome als junges IFA-Thema</h2>



<p>Spannend ist, dass auch so mancher Anbieter von Smarthome-Lösungen die IFA für sich entdeckt hat. Smarte Türklingeln, Überwachungskameras, Türschlösser oder Heizungsteuerung werden auch bei uns mehr und mehr ein Massenthema. Hier dreht sich einer Menge um Matter, den kommenden &#8222;Smarthome-Standard&#8220;, der endlich für Interoperabilität zwischen den verschiedenen Systemen sorgen soll. An der Stelle ist die IFA 2022 dann tatsächlich Fach- und Innovationsmesse. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Ich sehe die IFA gerade in diesem Jahr sehr ambivalent. Ich verstehe, dass die Hersteller endlich wieder &#8222;die Sau rauslassen&#8220; wollen. Aber vielleicht geht das an der einen oder anderen Stelle übers Ziel hinaus. Vor allem vor dem Hintergrund, dass so mancher Verbraucher in diesem Jahr finanziell vielleicht nicht mehr die großen Sprünge wird machen können. Und selbst, wenn doch: Dann bezahlt er die IFA mit. Denn die Berliner Messe dürfte weder Standfläche noch den auf den Ständen verbrauchten Strom verschenkt haben.    </p>
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		<title>Das kulinarische Leben in der Blase</title>
		<link>https://pottwort.de/das-kulinarische-leben-in-der-blase/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Aug 2022 21:34:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pottwort.de/?p=546</guid>

					<description><![CDATA[<p>Viele Foodies kochen und grillen in ihrer Blase oft Sachen, die die Masse nicht erreichen. Will man deren Konsum ändern, ist das ein Problem.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pottwort.de/das-kulinarische-leben-in-der-blase/">Das kulinarische Leben in der Blase</a> erschien zuerst auf <a href="https://pottwort.de">pottwort - Agentur Markus Mizgalski</a>.</p>
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<p>Seit geraumer Zeit treibt mich die Frage um, wohin eigentlich die Reise rund um unser tägliches Essen geht. Ich habe darauf keine Antwort, aber ich würde es begrüßen, wenn Regionalität und Nachhaltigkeit dabei eine wichtige Rolle spielten. Ich weiß auch, dass das total abgedroschen klingt und allzu oft als Plattitüde daher gesagt wird. Das hängt aber auch damit zusammen, dass es seit Jahren nur bedingt gelingt, das Ganze mit Inhalt zu füllen. Jedenfalls nicht in einer Form, die für die breite Masse funktioniert. Aber woran liegt das? etwa daran, dass wir alle in unserer Blase leben?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Meinung der Blase: Die Leute wollen „billig“…</h2>



<p>Spreche ich in meinem Bekanntenkreis über das Thema, heißt es ganz oft, dass die Leute ja billig einkaufen wollen. Das mag für manchen durchaus stimmen. Andererseits wirft der Handel auch seit Jahren mit niedrigen Preisen nur um sich. Gegen die freitägliche Radiowerbung der großen Supermarktketten ist Aal-Kalle vom Wochenmarkt mitunter ein Waisenknabe. Sicher sind Menschen längts gewohnt, dass sehr viele Lebensmittel sehr günstig und nahezu immer erhältlich sind. Saisonalität wird bestenfalls noch dadurch erreicht, dass die meisten Menschen auf Grünkohl oder Gans mit Klößen im Sommer keine Lust haben. Nicht aber dadurch, dass bei uns im Winter auf Freiland-Feldern nun einmal weder Erdbeeren noch Spargel wachsen. Zur Not werden die Sachen eben aus Spanien oder Israel herangekarrt bzw. in westeuropäischen Treibhäusern produziert. Daneben sorgen Tönnies und all die anderen Großschlachtereien dafür, dass quasi jeder Kunde, der möchte, auch in jedem Supermarkt (und bei manchem Metzger) garantiert ein Schweinefilet oder Schnitzel kaufen kann. Der meistgewählte Lösungsansatz – die „Moralkeule“ respektive das schlechte Gewissen – versagt hier großteilig. Warum sollten Verbraucherinnen und Verbraucher sich auch dadurch beeindrucken lassen, dass Schweine widernatürlich auf Spaltböden gemästet werden? Sie laufen ja auch nicht nackt oder barfuß herum, weil ein Großteil der hier verkauften Textilien von ausbeuterischen Nähbetrieben in Bangladesch, Vietnam, der Türkei oder sonst wo her kommen. Und keiner verzichtet auf sein Smartphone, weil die Arbeitsbedingungen bei Foxconn &amp; Co. so schlecht sind. Und wie sehr abschreckende Bilder Menschen tatsächlich vom Rauchen abhalten, darf man gerne diskutieren. Was den Verbraucherinnen und Verbrauchern vermittelt werden muss, ist der Benefit, den sie ganz konkret dadurch haben, dass sie regionale, saisonale und nachhaltige Produkte kaufen. Und das ist ein ganz dickes Brett, was es da zu bohren gilt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="771" height="1024" src="https://i0.wp.com/pottwort.de/wp-content/uploads/2022/08/PXL_20220713_185028465.PORTRAIT.jpg?resize=771%2C1024&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-548" srcset="https://i0.wp.com/pottwort.de/wp-content/uploads/2022/08/PXL_20220713_185028465.PORTRAIT-scaled.jpg?resize=771%2C1024&amp;ssl=1 771w, https://i0.wp.com/pottwort.de/wp-content/uploads/2022/08/PXL_20220713_185028465.PORTRAIT-scaled.jpg?resize=226%2C300&amp;ssl=1 226w, https://i0.wp.com/pottwort.de/wp-content/uploads/2022/08/PXL_20220713_185028465.PORTRAIT-scaled.jpg?resize=768%2C1020&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/pottwort.de/wp-content/uploads/2022/08/PXL_20220713_185028465.PORTRAIT-scaled.jpg?resize=1157%2C1536&amp;ssl=1 1157w, https://i0.wp.com/pottwort.de/wp-content/uploads/2022/08/PXL_20220713_185028465.PORTRAIT-scaled.jpg?resize=1542%2C2048&amp;ssl=1 1542w, https://i0.wp.com/pottwort.de/wp-content/uploads/2022/08/PXL_20220713_185028465.PORTRAIT-scaled.jpg?resize=800%2C1063&amp;ssl=1 800w, https://i0.wp.com/pottwort.de/wp-content/uploads/2022/08/PXL_20220713_185028465.PORTRAIT-scaled.jpg?w=1928&amp;ssl=1 1928w" sizes="(max-width: 771px) 100vw, 771px" /><figcaption>Warum nicht mal Gyros vom Grill? Der technische Anspruch ist gering, das Ergnis super</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Der „Foodie“ als Multiplikator?</h2>



<p>Wie bekommt man Menschen dazu, dass sie eben jenen Benefit erleben, erkennen, erschmecken? Man sollte ja meinen, dass es genug Grill- und Foodblogger und Youtuber gibt, die hier als Multiplikatoren dienen könnten. Und damit sind wir bei der Blasen (Bubble). Denn die wenigsten gehen mit der Intention online, dass sie der breiten Masse bodenständige Rezepte mit vernünftigen Zutaten nahebringen wollen. Ich kenne da kaum jemanden, der den Ansatz einer Henriette Davidis verfolgt, wobei die sich um die Qualität ihrer Zutaten weniger Gedanken machen musste. Stattdessen geht es vielen vor allem um die Likes Gleichgesinnter, also ambitionierter Hobbyköche. Das, was ich da auch an Tellerbildern zu sehen bekomme, hat nichts mit der Alltagsküche einer vierköpfigen Familie zu tun, bei der beide Elternteile arbeiten. Aber gerade die gilt es abzuholen. Weil eben das Gulasch mit dem guten Rindfleisch einfach viel besser schmeckt als mit dem Jungbullen-Zeugs aus dem Discounter. Und zwar ohne, dass man da bei Mondschein gepflückten und anschließenden fermentierten Thymian dazu gibt. Wenn es lecker wird, ohne zu kompliziert zu sein, ist auch klar, warum sich im besten Fall die 15 bis 20 Minuten mehr Einkaufszeit beim Metzger und der sicher auch etwas höhere Preis lohnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grenzen erkennen</h2>



<p>Umgekehrt sind aber – mich eingeschlossen – viele dieser Multiplikatoren limitiert. Das kann Fluch und Segen gleichzeitig sein. Fluch ist es, wenn es nicht reicht, um aus einem Themenkomplex herauszuspringen. Der Griller, der außer Steak in 24 Varianten wenig anderes beherrscht und dadurch versucht zu punkten, dass er von mal zu mal teureres Fleisch nimmt, holt die Masse nicht ab. Das Wagyu-Tomahawk für 199 Euro pro Kilogramm holt nur noch eine sehr kleine Zielgruppe ab. Das Spektrum dessen, was draußen kochbar ist, ist unfassbar groß. Zumindest einen Teil dieser Klaviatur sollte man doch bespielen können. Noch schlimmer sind aber die, die das, was sie in ihren Blogs beschreiben oder Videos zeigen, eigentlich nicht beherrschen. Ein Schmorgericht im Dutch Oven funktioniert eben nicht so, dass man alle Zutaten in den Topf wirft und vier Stunden wartet. Das macht der Koch in der Muppets Show. Segen ist es, wenn man zwar gewisse Kompetenzen besitzt, aber die nicht reichen, damit man die Bodenhaftung verliert&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Es geht auch um Familienküche</h2>



<p>So oder so: Wenn Foodies Tellerbilder präsentieren, bei denen ein Sternekoch erblassen würde, dann ist das ganz weit weg von den meisten Menschen. Es gibt keinen Grund, qualitativ guten Zutaten eine Behandlung angedeihen zu lassen, die sowohl kulinarisch als auch handwerklich auf hohem oder höchstem Küchen-Niveau rangiert. Die Mehrheit der kochenden Menschen da draußen kann nicht einmal eine Zwiebel in 30 Sekunden würfeln. Aber auch Zubereitungen, die am Ende geschmacklich überhaupt nicht das aus einem guten Produkt herausholen, was drinsteckt, sind nicht zielführend. Denn wenn der Unterschied zwischen Gulasch vom Weiderind und vom Jungbullen am Ende nicht erlebbar ist, dann bricht auch das Argument für das Fleisch des Weiderindes zusammen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alle sind gefragt, wir müssen raus aus der Blase</h2>



<p>Wenn wir Foodies das, was wir so gerne vorgeben zu wollen, auch wirklich beabsichtigen, nämlich Multiplikatoren für Tierwohl, Nachhaltigkeit, Regionalität und Saisonalität sein zu wollen, wirklich ernst meinen, dann müssen wir mit dem, was wir tun, die breite Masse abholen. Dann reicht es nicht, dass wir uns in unserer Blase alle im gegenseitig versichern, wie toll wir uns finden. Dann müssen wir mehrheitlich Dinge zubereiten, die für die Menschen außerhalb unserer Bubble reproduzierbar sind. Mit Zutaten, die für die meisten auch realistisch in guter, nachhaltiger Qualität beschaffbar sind, ohne dass man dafür erst die halbe Welt bereisen muss. Und letztlich ist auch der Handel gefragt. Denn auch der könnte – gerade beim Fleisch – Produkte viel nachhaltiger und ganzheitlicher verkaufen, würde er seine Kundinnen und Kunden gelegentlich erleben lassen, was für Geschmackserlebnisse mit eben jenen Produkten möglich sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pottwort.de/das-kulinarische-leben-in-der-blase/">Das kulinarische Leben in der Blase</a> erschien zuerst auf <a href="https://pottwort.de">pottwort - Agentur Markus Mizgalski</a>.</p>
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